Die Gesichtsidentifizierung erkennt einmal registrierte Gesichter wieder, konzentriert Schärfe- und Belichtungsabstimmung bevorzugt auf diese und korrigiert rote Augen. Die Motivprogramm-Wahl im Automatik-Modus aktiviert das am besten geeignete der sechs Motivprogramme Landschaft, Porträt, Makro, Nacht-Landschaft, Nacht-Porträt und Sonnenuntergang. Die im Automatik-Modus immer aktive intelligente Auflösung führt zu einer verbesserten Bildqualität bei Fotos und Videos. Sie erlaubt zudem eine Erweiterung des Zoomfaktors auf 6,5x (max. 156 mm) ohne merkliche Qualitätseinbussen. All das geschieht im intelligenten Automatik-Modus automatisch, zusammen mit AF-Verfolgung, Bewegungserkennung und intelligenter Belichtung.
Neuer Venus Engine HD II-Bildprozessor
Der überarbeitete Venus Engine HD II-Bildprozessor beherrscht jetzt die innovative Auflösungs-Technologie, die mit einer differenzierteren Verarbeitung des Sensorsignals die Bildqualität weiter verbessert. Die Auflösungs-Technologie erkennt und differenziert automatisch die drei entscheidenden Bildkomponenten Kanten, fein strukturierte Bereiche und kontrastarme, unscharfe Flächen. Sie betont dann die Kanten, akzentuiert die Detailstrukturen und sorgt mit ihrer weiter verbesserten Rauschunterdrückung für gleichmässig softe Flächen ohne Farbstörungen.
Die Bildsignalverarbeitung erfolgt dabei Pixel für Pixel auf die jeweils effiziente Weise und ermöglicht die Vergrösserung des Zoomfaktors um ca. 30 Prozent auf 6,5x ohne sichtbaren Verlust an Bildqualität. Bei Aufnahmen mit hohen ISO-Empfindlichkeiten bewirkt die intelligente Auflösung, dass möglichst wenig bildgebende Details von der Rauschunterdrückung beeinträchtigt werden. Zugleich beschleunigt der multitaskingfähige Bildprozessor Venus Engine HD II die Kamerareaktionen. So beträgt die Auslöseverzögerung der FX70 nur 0,005 s. Der Venus Engine HD II-Bildprozessor arbeitet dabei so energieeffizient, dass eine Akkuladung für bis zu 360 Aufnahmen reicht.
Bildgestaltung über den 7,5 cm grosser Touchscreen-LCD-Monitor
Die Lumix FX70 ist mit einem berührungsempfindlichen LCD-Monitor mit 7,5 cm Diagonale, 230’000 Bildpunkten und automatischer Helligkeitsregelung in 11 Stufen ausgestattet. Er erlaubt das Auslösen durch einfaches Antippen mit dem Finger. Wird der Fokus durch Antippen des Monitors auf ein Detail gelegt, verfolgt der Autofokus dieses, selbst wenn es sich bewegt. Auch die automatische Motivprogramm-Wahl kann sich an einem per Finger markierten Detail orientieren, wählt dann etwa bei angetipptem Gesicht den Porträt-Modus oder bei angetipptem Hintergrund das Landschaftsprogramm. Wird ein Bilddetail im Vordergrund berührt, führt dies zur automatischen Aktivierung des Nahaufnahme-Programms. Auch die Menü-Einstellung kann durch einfaches Antippen des jeweiligen Symbols vorgenommen werden.
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Bei der Bildwiedergabe genügt es, einfach mit dem Finger auf eines der Mini-Bilder zu tippen, um es gross aufzurufen oder über den Bildschirm zu streichen, um quasi wie in einem Album durch die Fotos zu blättern. Auch die 16fache Vergrösserung wird einfach mit Fingertippen aktiviert. Alle Lumix-Modelle bieten einen HD-Foto-Modus perfekt für die Präsentation der Bilder im 16:9-Format auf HDTV-Breitbild-Fernsehgeräten. Für eine beeindruckende Bildershow wird die SD-Speicherkarte aus der Kamera einfach in den Karteneinschub eines entsprechend ausgestatteten HDTV-Gerätes geschoben. Die mit der FX70 aufgenommenen Fotos und 1’280x720p-HD-Movies im Motion-JPEG-Format mit 30 B/s können auf jedem Panasonic VIERA HDTV-Gerät völlig unkompliziert in HD-Qualität präsentiert werden. Dazu wird die FX70 mit einem optionalen mini-HDMI-Kabel direkt an den Fernseher angeschlossen. Beim Vorführen stehen alle Wiedergabeoptionen der Kamera zur Verfügung, die sich dank VIERA Link-System über die TV-Fernbedienung steuern lassen.
Mit der Lumix DMC-FX70 wird die Bildbearbeitungssoftware PHOTOfunSTUDIO 5.0 HD Edition geliefert. Die Lumix DMC-FX70 wird ab August 2010 im Schweizer Handel in der Farbe Schwarz erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung steht noch nicht fest.Das Sony Mock-up von Anaheim hat Form bekommen – und Inhalt. Was Sony Ende Februar auf der PMA präsentierte, wird heute weltweit als neue, kompakte und spielgellose Komponente im Alpha-System präsentiert. Die beiden Modelle NEX-3 und NEX-5 sind mit der gleichen Sensorgrösse ausgestattet, die sich in den Spiegelreflexmodellen bewährt hat.
Die Monate des Schweigens sind vorüber: Sony präsentiert heute die ersten beiden Modelle der NEX-Familie, eine neue Kameraklasse im Sony-Sortiment, die durch seine spiegellose Konstruktion besonders kompakt ist und dennoch – dank des APS-C grossen Exmor-Sensors – die gleiche Bildqualität bieten soll, wie die grossen Schwestern mit integriertem Spiegelkasten. Gleichzeitig hat sich Sony Entwicklungsziele gesteckt, welche die Produkte besonders interessant erscheinen lassen: Das neue System heisst NEX – abgeleitet von «New E-mount eXperience». Das sagt schon einmal aus, dass über das neue Objektiv-Bajonett viele elektronische Informationen ausgetauscht werden. Dazu gehört auch die Bildstabilisation, die sich – im Gegensatz zu den Alpha Spiegelreflexmodellen – in den Wechselobjektiven befindet.Die spiegellose Konstruktion schafft einen enormen Platzgewinn und damit ein äusserst kompaktes Gehäuse
Das neue Bajonett ist auf ein Auflagemass von 18 mm ausgelegt (Alpha-DSLR = 44,4 mm), und der Durchmesser beträgt 58,9 mm (Alpha-DSLR 62.6 mm). Die Bajonett-Teile der NEX-Gehäuse und -Objektive sind aus Metall gefertigt und machen einen sehr wertigen Eindruck. Dass Sony gleich zwei Modelle präsentiert, ist auch für PMA-Gänger eine echte Überraschung. Die NEX-3 aus Kunststoff ist eher als Einsteigermodell gedacht, während sich die metallene NEX-5 an ambitioniertere Fotografen richtet. Die NEX-3 wird es in den Farben Silber, Schwarz und Rot geben, während die NEX-5 silbern und schwarz auf den Markt kommt.Hält man die beiden Kameras nebeneinander, vergleicht man ihre technischen Daten und Eigenschaften und zieht man die relativ geringe Preisdifferenz von ca 150 Franken in Betracht, so werden sich die meisten Interessenten – vor allem in der Schweiz – wohl eher für die besser ausgestattete und wertigere NEX-5 entscheiden.
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Die Kompatibilität zum Alpha-System (mit Adapter LA-EA1) dürfte vor allem für bisherige Alpha-Besitzer ein wesentlicher Punkt sein, da sie ihre bisherigen Objektive mit einem Adapter am deutlich kompakteren Kameragehäuse verwenden können. Schade, dass dabei der Autofokus nicht unterstützt wird. Eine bessere Bildqualität ist nur durch grössere Sensoren mit grösseren Pixeln zu erreichen, nicht durch höhere Auflösung. Diese Tatsache ist zwar theoretisch längst bekannt, doch waren bisher grössere Sensoren zu teuer, um sie in preiswerte Kompaktmodelle zu verbauen.Sony geht mit der NEX-Familie einen neuen Weg und hat sich für die APS-C Grösse von 23,4 x 15,6 mm entschieden – das ist 13,4 mal dier Fläche eines in Kompaktkameras üblichen 1/2.4 Zoll Sensors. Das Ergebnis: Die grösseren Pixeln verbessern den Dynamikumfang was zu mehr Details in den Lichter- und Schattenpartien, mehr Empfindlichkeitsreserve und zu einem besseren Rauschverhalten führt.
Die Physik des Sensors ist aber noch nicht alles, denn das grosse Geheimrezept aller Hersteller ist der Prozessor und die Software, welche die Signale des Sensors in brauchbare Bilddaten konvertieren. Hier baut Sony auf ihre Bionz-Technologie, die sich seit Jahren in den Spiegelreflexmodellen und CyberShot-Kameras bewährt hat und die sich selbstverständlich in neuester Generation in den NEX-Kameras wiederfindet.Die Kombination des APS-C grossen Exmor CMOS-Sensors in Verbindung mit dem Bionz-Prozessors setzt auch die Empfindlichkeitsgrenze auf einen neuen Level dieser Kameraklasse von ISO 12’800.Hinzu kommt bei den NEX-Modellen die «Anti-Motion Blur»-Funktion, welche bei spärlichen Lichtverhältnissen sechs Aufnahmen in rascher Folge zu einer vereint und damit das Bildrauschen auf ein absolutes Minimum reduziert.
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